Welche Bedeutung hat Glycerin in Zusammenhang mit Lipiden?

Welche Bedeutung hat Glycerin in Zusammenhang mit Lipiden?

Fette sind Gemische aus verschiedenen Stoffen, die durch Veresterung von Glycerol (Glycerin) mit verschiedenen geradzahligen Fettsäuren (meist Ketten mit 12-20 C-Atomen und Buttersäure) entstehen. Die Bindung zwischen Fettsäureresten und dem Glycerinmolekülrest ist jeweils eine Esterbindung.

Was gehört zu den Lipiden?

Die Lipide können in sieben Gruppen eingeteilt werden: Fettsäuren, Triacylglyceride (Fette und Öle), Wachse, Phospholipide, Sphingolipide, Lipopolysaccharide und Isoprenoide (Steroide, Carotinoide etc.) …

Warum sind Lipide schwer wasserlöslich?

Ihre Wasserunlöslichkeit rührt vor allem von den langen Kohlenwasserstoff-Resten her, welche die allermeisten Lipide besitzen. Man teilt sie grob in verseifbare und nicht verseifbare Lipide ein.

Warum ist Glycerin hydrophil?

Strukturtechnisch gesehen ist Glycerin eine hydrophile Verbindung, die drei Kohlenstoffatome enthält, wobei jedes einzelne eine OH-Gruppe trägt. Dieses ist dem Glycerinmolekül aufgrund seiner H-C-OH-Gruppen anzusehen, da es im Kohlenhydratstoffwechsel gebildet wird.

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Was sind Fette und Triglyceride?

Oft wird der Begriff „Fett“ als Synonym für Lipide gebraucht, jedoch stellen die Fette ( Triglyceride) nur eine Untergruppe der Lipide dar. Die Lipide können in sieben Gruppen eingeteilt werden: Fettsäuren, Triacylglyceride ( Fette und fette Öle ), Wachse, Phospholipide, Sphingolipide, Lipopolysaccharide und Isoprenoide (Steroide, Carotinoide etc.)

Welche Fettsäuren gebunden werden an das Glycerin?

Die Reaktion erfolgt zwischen einer Carboxy- und einer Hydroxy-Gruppe unter Abspaltung von Wasser. An das Glycerinmolekül können maximal drei Fettsäuren gebunden werden (Triglyceride). Dabei können die gebundenen Fettsäuren unterschiedlich sein. Mono- oder Diester des Glycerins werden entsprechend als Mono- oder Diglyceride bezeichnet.

Was sind die Unterschiede zwischen wachsen und Triglyceriden?

Wachse sind Einfach-Ester von Fettsäuren und unterscheiden sich als solche von den Dreifach-Estern der Fette und Öle. Sowohl der Säuren- als auch der Alkoholteil von Wachsen haben lange gesättigte Alkylreste. Im Gegensatz zu Triglyceriden sind Wachse weniger „ölig“, außerdem härter und poröser.

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